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KI-Readiness-Assessment: 10 Fragen, die zeigen, wie fit Ihr Marketing für KI wirklich ist

Autorenbild: Stefan Bach
Stefan Bach
12. Apr.
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 15. Mai

KI-Readiness-Assessment: 10 Fragen, die zeigen, wie fit Ihr Marketing für KI wirklich ist

TL;DR: Die meisten Mittelständler überschätzen ihre KI-Readiness. 10 Fragen zeigen, wo Sie wirklich stehen: Datenqualität, Tool-Kompetenz, Prozess-Reife, Content-Infrastruktur und Compliance. Jede Frage mit Ja beantwortet: 1 Punkt. 8–10 Punkte: KI-ready. 5–7: Aufholbedarf. Unter 5: dringender Handlungsbedarf. Das Assessment dauert 10 Minuten und zeigt, wo der höchste ROI für KI-Investitionen liegt.


Bevor Sie das nächste KI-Tool kaufen, sollten Sie eine ehrliche Bestandsaufnahme machen. Viele Unternehmen investieren in ChatGPT-Lizenzen, bevor die Grundlagen stehen – und wundern sich dann, warum die Ergebnisse mittelmäßig bleiben. KI ist ein Verstärker: Sie verstärkt gute Prozesse und gute Daten. Aber sie verstärkt auch Chaos.


Die 10 Fragen


Frage 1: Haben Sie eine dokumentierte Marketing-Strategie, die auf konkrete Geschäftsziele einzahlt? Nicht „wir machen Social Media“, sondern „wir generieren X qualifizierte Leads pro Quartal über Kanal Y“. Ohne klare Ziele kann KI nichts optimieren.


Frage 2: Ist Ihr CRM aktuell und gepflegt? Mindestens 80 Prozent der Kontakte mit korrekten Daten, regelmäßige Bereinigung, klare Segmentierung. KI-gestütztes Lead-Scoring und Personalisierung braucht saubere Daten als Grundlage.


Frage 3: Haben Sie Google Analytics und Search Console eingerichtet und prüfen Sie die Daten regelmäßig? Ohne Tracking wissen Sie nicht, was funktioniert. Und ohne Baseline können Sie den ROI von KI-Maßnahmen nicht messen.


Frage 4: Publizieren Sie regelmäßig Inhalte (mindestens 2-mal pro Monat)? Blog, LinkedIn, Newsletter – irgendeinen Kanal, auf dem Sie regelmäßig wertvolle Inhalte teilen. KI-Sichtbarkeit und SEO brauchen kontinuierliche Präsenz.


Frage 5: Kann mindestens eine Person in Ihrem Team sicher mit KI-Tools wie ChatGPT oder Claude umgehen? Nicht nur „ich habe es mal ausprobiert“, sondern: kennt Prompt-Techniken, kann Ergebnisse bewerten, versteht die Grenzen.


Frage 6: Haben Sie ein dokumentiertes Brand-Messaging (Positionierung, Tonality, Key Messages)? KI braucht klare Vorgaben, um on-brand zu arbeiten. Ohne Style-Guide produziert sie generischen Content.


Frage 7: Gibt es definierte Prozesse für wiederkehrende Marketing-Aufgaben? Content-Erstellung, Social-Media-Posting, Reporting – wenn diese Prozesse dokumentiert sind, lassen sie sich mit KI automatisieren. Wenn nicht, gibt es erst einmal nichts zu automatisieren.


Frage 8: Wissen Sie, ob und wie Ihr Unternehmen in KI-Suchsystemen (ChatGPT, Perplexity) erwähnt wird? Wenn Sie diese Frage mit Nein beantworten, haben Sie Ihr GEO-Potenzial noch nicht einmal gemessen.


Frage 9: Haben Sie die KI-Kompetenzpflicht des EU AI Act für Ihr Team dokumentiert umgesetzt? Die Pflicht gilt seit Februar 2025. Die wenigsten Mittelständler haben sie erfüllt.


Frage 10: Können Sie den ROI Ihrer Marketing-Maßnahmen beziffern? Nicht geschätzt, sondern gemessen. KI macht gutes Marketing besser und schlechtes schneller. Ohne ROI-Messung wissen Sie nicht, welches Sie haben.


Auswertung


8–10 Punkte: Sie sind KI-ready. Investieren Sie in fortgeschrittene Anwendungen wie GEO-Optimierung, Marketing Automation und KI-gestützte Personalisierung. 5–7 Punkte: Aufholbedarf in einzelnen Bereichen. Priorisieren Sie die Lücken – meist sind es CRM-Hygiene und Content-Regelmäßigkeit. Unter 5 Punkte: Dringender Handlungsbedarf. Starten Sie mit den Grundlagen, bevor Sie KI-Tools kaufen. Ein Marketing-Audit ist der richtige erste Schritt.


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